Kategorie: Gedichte
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Falterzeit
ein Gedicht über Vergänglichkeit, Krieg und die Schlaflosigkeit der Gier IBleiern sinkt das Licht in den Staub der Zikaden,ausgezehrt steht der Pflaumenbaum –sein Schatten: ein ausgehungertes Pferdauf den Feldern hinter der Zeit.Ein Kind faltet das Abendrotzu einem Schiff aus Knochenpapier.Wie viele Monde braucht der Mensch,um zu verstehen, dass sie nicht aus Silber sind? IIDie Zunge…

